Regale voller Dosen, Pulver und Tropfen. Jedes Etikett verspricht mehr Energie, bessere Konzentration, längeres Leben. Was davon hilft wirklich — und was ist teures Marketing? In einem 90-minütigen Fachgespräch hat Dipl.-Sportwiss. Alexander Martens die großen Klassiker auseinandergenommen: Vitamin D, Magnesium, Omega-3, Kurkuma, die B-Vitamine, Q10 und Ballaststoffe. Das Ziel: Klarheit statt Regal-Glücksspiel.
Der erste ehrliche Einwand zuerst: Braucht man das überhaupt, wenn man sich gesund ernährt?
Theoretisch nein. Praktisch sieht es anders aus. Lebensmittel liefern heute nicht mehr die gleiche Nährstoffdichte wie vor Jahrzehnten. Ein Apfel enthält nach Analysen bis zu 50 % weniger Mineralstoffe als früher. Der Wasseranteil steigt, die Mikronährstoffdichte sinkt. Hinzu kommen Bewegungsmangel, Dauerstress, Umweltgifte und eine Ernährung, die für viele zu stark verarbeitet ist.
Das Ergebnis: Viele Menschen sind mit Basisnährstoffen unterversorgt, ohne es zu bemerken.
Wir sehen heute so viele Krankheitsbilder — von Erschöpfung über Herz-Kreislauf-Probleme bis hin zu Depressionen —, die sich allein durch gezielte Mikronährstoffgabe bessern können.
— Alexander Martens im SeminarDas heißt nicht, dass man blind den Schrank vollstellen sollte. Entscheidend sind drei Dinge: Qualität, Dosierung und individuelle Anpassung. Genau darum geht es in diesem Artikel.
Dieser Artikel fasst die Kernaussagen zusammen. Den kompletten Vortrag mit allen Details, Nachfragen aus dem Chat und Alexanders Live-Erklärungen gibt es als Video-Aufzeichnung — exklusiv für Teilnehmer des Blutdruck-Kongresses.
Zur AufzeichnungVier Regeln, die du auf jedes Etikett anwenden kannst — in Apotheke, Drogerie, Online-Shop.
Lange Listen mit Füll-, Farb- oder Trennmitteln deuten meist auf Billigproduktion hin. Technisch praktisch, für den Körper überflüssig — und ein zuverlässiger Hinweis darauf, dass am eigentlichen Wirkstoff gespart wurde.
Was vorne groß beworben wird („Magnesium 400!"), musst du hinten auf dem Etikett überprüfen. Die entscheidende Angabe lautet „elementar" — nicht die Gesamtverbindung. 400 mg Magnesiumoxid sind nicht 400 mg Magnesium.
Entscheidend ist, was ganz oben steht. Tauchen Füllstoffe vor dem eigentlichen Wirkstoff auf, ist das Verhältnis ungünstig. Das ist das häufigste Signal für Drogerie-Qualität.
Qualität kostet. Dumpingpreise deuten auf minderwertige Rohstoffe hin. Umgekehrt muss es nicht überteuert sein — seriöse Hersteller orientieren sich an der Studienlage, nicht am Marketingbudget.
Gültig ab 50 € Bestellwert. Auf die im Seminar besprochenen Produkte.
Kein Vitamin, sondern ein Hormonvorläufer, der über 2.000 Genprozesse steuert.
Vitamin D ist streng genommen kein Vitamin, sondern ein Hormonvorläufer. Es beeinflusst Immunsystem, Psyche, Herz-Kreislauf und Knochenstoffwechsel — und steuert über 2.000 Genprozesse im Körper.
Das ist der wichtigste Punkt, den viele nicht wissen: Ein hoher Vitamin-D-Wert im Blut (gemessen als 25-OH-D) bedeutet nicht automatisch, dass Vitamin D im Körper auch wirkt. Entscheidend ist die Umwandlung in die aktive Hormonform (1,25-OH-D) und die Aktivierung des Vitamin-D-Rezeptors.
Das funktioniert nur, wenn die Co-Faktoren stimmen — insbesondere:
Fehlt zum Beispiel Vitamin A, kann der Rezeptorkomplex nicht arbeiten — selbst bei vermeintlich hohem Blutwert. Im Seminar ergänzte Martens: Ein Teil der Bevölkerung kann Beta-Carotin genetisch bedingt schlechter in Retinol umwandeln, was das Problem zusätzlich verschärft.
Vitamin K2 ist kein direkter Partner von Vitamin D, auch wenn das oft behauptet wird. K2 ist für den Calcium-Haushalt sinnvoll, aber nicht der entscheidende Co-Faktor. Der zentrale Partner heißt Vitamin A.
Ein hoher Blutwert sagt nichts über die tatsächliche Wirkung. Erst im Zusammenspiel mit Vitamin A, Magnesium und B6 funktioniert der Rezeptor. Ohne diese Co-Faktoren bleibt selbst bei bestem Laborwert der Schalter aus.
— Alexander Martens im Seminar
Hochwertiges Vitamin D₃ mit allen fettlöslichen Begleitvitaminen für optimale Aufnahme — genau die Formulierung, die Alexander Martens im Seminar empfiehlt.
Trag dein Körpergewicht ein. Wenn du deinen aktuellen Spiegel aus einem Bluttest kennst, bekommst du zusätzlich eine Aufsättigungs-Empfehlung für 10 Tage.
Faustregel aus dem Seminar: 1.000 IE pro 10 kg
Aus einem Bluttest. Ohne Wert berechnen wir nur die Erhaltungsdosis.
Die Berechnung folgt den Empfehlungen aus dem Seminar mit Dipl.-Sportwiss. Alexander Martens. Sie ersetzt keine medizinische Beratung.
Beteiligt an über 300 enzymatischen Prozessen. Und bei den meisten Menschen chronisch zu niedrig.
Magnesium steckt in über 300 enzymatischen Prozessen: Muskelkontraktion, Nervensystem, Energieproduktion, Stressregulation. Trotzdem haben viele Menschen einen chronischen Mangel — und bemerken es an Symptomen, die man selten dem Magnesium zuordnet: Muskelkrämpfe, Schlafstörungen, Nervosität, Energiemangel, Stimmungsschwankungen.
Das größte Missverständnis bei Magnesium: Nicht jede Form ist gleich wirksam. Anorganische Verbindungen wie Magnesiumoxid (das Standard-Billigprodukt in Drogerien) werden nur zu 10–15 % aufgenommen. Der Rest wird ausgeschieden — bestenfalls.
Unter 400 mg elementarem Magnesium pro Tag sehe ich in der Praxis kaum messbare Effekte. Wer Magnesiumoxid aus der Drogerie nimmt, kann sich das Geld sparen — das landet zu 85 % in der Toilette.
— Alexander Martens im Seminar
Komplexes Präparat mit allen wichtigen organischen Magnesium-Verbindungen — deckt das komplette Wirkspektrum ab.
Wer nicht alle sieben Formen auf einmal will, sondern eine spezifische Wirkung gezielt unterstützt, fährt mit den Einzelpräparaten besser. Alexander hat im Seminar zwei Formen besonders hervorgehoben:
Die ruhige Form, die Alexander selbst abends nimmt. Bisglycinat an die Aminosäure Glycin gebunden — sehr gut verträglich, hilft beim Abschalten und besser schlafen. 300 mg elementares Magnesium pro Tag, 60 Tage Versorgung für 29,95 €.
Zum Produkt
Organisches Magnesiumcitrat — die Form für den Energiestoffwechsel. Hohe Bioverfügbarkeit, basenbildend, wird auch bei schwankendem pH-Wert gut aufgenommen. Hinweis aus dem Seminar: höhere Dosen können abführend wirken. 300 mg pro Tag, 60 Tage für 29,95 €.
Zum ProduktFast jeder in Mitteleuropa hat einen Mangel. Aber nicht jedes Fischöl ist ein Omega-3.
Omega-3-Fettsäuren (EPA und DHA) gehören zu den wichtigsten Nährstoffen überhaupt — für Herz, Gehirn und Zellmembranen. Der Mangel ist in Mitteleuropa praktisch die Regel. Aber die Drogerie-Fischölkapseln, die viele Menschen kaufen, sind oft ihr Geld nicht wert.
Misst die Oxidation und damit die Frische. Der Grenzwert liegt bei 10 — hochwertige Öle liegen deutlich darunter, oft bei 1–3. Billige Fischöle oxidieren auf dem Weg in die Kapsel und richten im Körper mehr Schaden an, als sie nützen.
Omega-3 muss frisch schmecken. Kein Fischgeschmack, kein Aufstoßen — stattdessen eine angenehme fruchtige Note. Wenn es nach Fisch schmeckt, ist es schlecht.
Gutes Bio-Olivenöl wirkt als Antioxidans und stabilisiert die Haltbarkeit. Ein Qualitätssignal, das du auf der Rückseite der Flasche findest.
Weiche, bewegliche Zellmembranen nehmen Mikronährstoffe leichter auf. Omega-3 wirkt dadurch indirekt als Verstärker für alle anderen Nährstoffe — eine oft vergessene, aber messbare Wirkung.
Unsere Ernährung enthält massiv zu viele Omega-6-Fettsäuren — vor allem durch Fleisch und Wurst. Das verschiebt das Verhältnis und fördert stille Entzündungen. Omega-3 ist der direkte Gegenspieler.
Alexander Martens hält Omega-3-Tests oft für überflüssig: Fast jeder hat einen Mangel, die Ergebnisse sind vorhersehbar. Wer es aber genau wissen oder einen Therapieverlauf überwachen will, kann den Wert bestimmen lassen.
→ Zum Omega-3-Test bei NatuGena
Hochwertiges Fischöl mit niedrigem Totox-Wert — für Herz, Gehirn und Zellgesundheit.
100 % pflanzlich aus Algen — gleiche Wirksamkeit wie Fischöl, oft mit höherem DHA-Anteil.
Über 12.000 Studien zu Kurkuma. Und doch macht fast jeder beim Kauf den gleichen Fehler.
Kurkuma gehört zu den am besten untersuchten Pflanzenextrakten überhaupt — über 12.000 Studien zum Thema existieren inzwischen. Gemeinsam mit anderen sekundären Pflanzenstoffen wie OPC, Grüntee oder Brokkoli bildet es eine wichtige Schutzgruppe für den Körper.
An der Uni Leipzig wurden über 500 Pflanzenstoffe im Spektrum untersucht. Das Ergebnis: Unterschiedliche Farben aktivieren unterschiedliche Stoffwechselprozesse.
Orange (Kurkuma, Karotten), Blau (OPC, Heidelbeeren), Grün (Brokkoli, Spinat) — jede Farbgruppe triggert eigene Schutzmechanismen. Wer sich farbvielfältig ernährt, deckt ein breites Spektrum ab.
Das ist der Punkt, an dem die meisten Drogerie-Kurkuma-Präparate versagen: Unter 500 mg Curcuminoiden tut sich nichts.
Nicht alle Curcuminoide sind gleich:
Hochwertige Präparate kombinieren mehrere Formen — so hält die Wirkung länger und du musst seltener nachdosieren.
Curcumin ist fettlöslich. Es wird besser aufgenommen, wenn es in Öl eingebettet ist oder mit einer fetthaltigen Mahlzeit kombiniert wird. Viele Präparate enthalten bereits einen Fettmantel.
Oft beworben wird die „2000-fache Steigerung der Bioverfügbarkeit durch Piperin (schwarzer Pfeffer)". Der Haken: Diese Wirkung tritt nur bei einem unrealistischen Anteil von 20 % Piperin auf — mengenmäßig nicht umsetzbar. Eine gute Formulierung mit Fettanteilen ist seriöser.
Unter 500 mg Curcuminoiden tut sich nichts. Bei chronischen Darmentzündungen starten die Studien erst bei 3 g am Tag — normale Kapseln reichen da nicht aus.
— Alexander Martens im Seminar
Hochdosierter Kurkuma-Extrakt mit verschiedenen Curcuminoiden — für Gelenke, Immunsystem und Entzündungsbalance.
Flüssiges Kurkuma für flexible Dosierung und einfache tägliche Anwendung — ideal zur fetthaltigen Mahlzeit.
15 € sparen ab 50 € Bestellwert — auf alle besprochenen Produkte.
Bioaktiv oder inaktiv — dieser eine Unterschied entscheidet über die Wirkung.
Die B-Vitamine sind Multitalente: Sie spielen eine Schlüsselrolle im Energiestoffwechsel, unterstützen das Nervensystem, wirken auf die Psyche und sind an zahlreichen Zellprozessen beteiligt. Sie gehören zu den Vitaminen mit den meisten zugelassenen Health Claims überhaupt.
Es gibt zwei Formen:
Das Problem: Viele Menschen können die inaktiven Formen nicht effizient umwandeln. Das klassische Beispiel ist Folsäure:
Rund 30 % der europäischen Frauen können Folsäure nicht in die aktive Form Methyltetrahydrofolat (5-MTHF) umwandeln. Folgen: Probleme bei der Zellteilung, Schwierigkeiten schwanger zu werden oder die Schwangerschaft zu halten. In diesen Fällen ist bioaktives Folat (Methylfolat) unerlässlich.
Über Gentests (z. B. Speicheltests) lässt sich feststellen, ob jemand B-Vitamine überhaupt umwandeln kann. Besonders relevant bei Kinderwunsch und bei chronischer Müdigkeit trotz vermeintlich ausreichender Versorgung.
Vitamin C ist der wichtigste Partner der B-Vitamine. In praktisch allen Stoffwechselprozessen, bei denen B-Vitamine benötigt werden, ist Vitamin C als Antioxidans beteiligt. Ein hochdosierter B-Komplex mit Vitamin C wirkt daher besonders effizient.
B-Vitamine in der bioaktiven Form — direkt verwertbar, auch bei genetisch eingeschränkter Umwandlung.
Alternativ: HydroVitamine (B + C) — für alle, die B und C in einer Kombination bevorzugen.
Ab 30 sinkt die körpereigene Produktion. Ab 60 hast du nur noch 40 % des ursprünglichen Q10 in Herz und Gehirn.
Coenzym Q10 ist ein körpereigener Stoff, der in den Mitochondrien — den „Kraftwerken der Zellen" — für die Energieproduktion (ATP) sorgt. Mit zunehmendem Alter sinkt der Spiegel drastisch:
Beide Formen sind wirksam — die Wahl hängt vom Ziel ab:
Wer Statine nimmt, sollte Q10 ergänzen. Statine reduzieren die körpereigene Q10-Produktion drastisch — was erklärt, warum viele Patienten unter Statin-Therapie über Muskelschmerzen, Erschöpfung und Konzentrationsstörungen klagen.
Martens empfiehlt Q10 eher kurweise — mit Pausen und regelmäßigen Bluttests statt als Dauer-Schrotflinte. Flüssige Formen oder hochdosierte Kapseln verbessern die Aufnahme.
Ubichinon für Energie, Ubiquinol für den antioxidativen Schutz. Und ganz wichtig: Wer Statine nimmt, sollte Q10 nicht vergessen — sonst stellt er sich den Motor aus, ohne es zu merken.
— Alexander Martens im Seminar
Hochdosiertes Q10 in der Ubichinon-Form — optimale ATP-Produktion für Herz und Gehirn.
Antioxidative Q10-Form als Spray — schnell und flexibel im Alltag.
30 g empfiehlt die DGE. Die meisten schaffen 15 g — oder weniger. Wichtiger als jedes einzelne Vitamin.
Ballaststoffe sind mehr als „Füllstoffe". Sie regulieren die Verdauung, ernähren die Darmflora und schützen vor Entzündungen. Die DGE empfiehlt täglich 30 g — die meisten schaffen nur 15 g oder weniger.
Ideal ist eine Mischung aus löslichen und unlöslichen Ballaststoffen. Reich an Ballaststoffen sind Wurzelgemüse, Hülsenfrüchte und Vollkornprodukte. Ergänzend können Ballaststoffmischungen sinnvoll sein — besonders bei Darmproblemen oder strenger Ernährung.
Für mich sind Ballaststoffe oft noch wichtiger als einzelne Vitamine. Sie halten den Darm sauber und bilden antientzündliche Fettsäuren. Kein teures Supplement ersetzt das.
— Alexander Martens im Seminar
Hochwertiger Ballaststoff-Komplex, der Darmflora fördert, Schadstoffe bindet und die Verdauung unterstützt.
Messen statt raten — damit du gezielt supplementierst, nicht mit der Schrotflinte.
Bevor du Nahrungsergänzungen blind einnimmst, ist es sinnvoll, zu wissen, wie dein Körper tatsächlich versorgt ist. Moderne Heimtests liefern klare Werte — einfach und schnell.
Prüfe deinen Vitamin-D-Spiegel einfach zu Hause. Optimalbereich: 40–60 ng/ml.
Analysiert über 500 genetische Marker. Zeigt, ob du B-Vitamine oder Vitamin A schlechter verwerten kannst.
Bestimmt dein Omega-3/Omega-6-Verhältnis. Zeigt, wie stark dein Mangel wirklich ist.
Neben den gezielten Einzeltests gibt es auch umfassende Analysen. Ein Beispiel: der Prävent 360-Test von Biovis. Mit nur wenigen Tropfen Kapillarblut werden über 75 Parameter erfasst — Vitamine, Mineralstoffe, Spurenelemente, Fettsäuren, Immun- und Stoffwechselmarker.
Mit dem Prävent 360 Test kann jeder bequem von zuhause aus arbeiten: fünf Bluttropfen, einschicken — und man bekommt 75 Parameter ausgewertet. Von Zink, Selen, Magnesium über Fettsäuren bis hin zu Vitaminen und Spermidin. Damit habe ich eine breite Basis und kann gezielt nachsteuern, anstatt mit der Schrotflinte zu supplementieren.
— Alexander Martens im SeminarNahrungsergänzungen sind weder unnötiger Luxus noch Wundermittel — sie sind Werkzeuge. Entscheidend ist nicht die Menge an Kapseln im Schrank, sondern Qualität, Dosierung und gezielte Anwendung. Zusammengefasst:
Das wichtigste Learning: Gezielt messen, gezielt ergänzen.
Theoretisch ja, praktisch ist es schwer. Studien zeigen selbst bei sehr hohen Mengen kaum Risiken. Trotzdem gilt: Spiegel regelmäßig messen. Werte über 60 ng/ml nur unter therapeutischer Begleitung.
Es gibt kein „bestes" Magnesium — die richtige Form hängt vom Ziel ab. Bisglycinat für Schlaf und Psyche, Taurat fürs Herz, Malat für die Muskeln. Magnesiumoxid aus Drogerieprodukten ist kaum wirksam und nicht zu empfehlen.
K2 kann für den Knochenstoffwechsel sinnvoll sein, ist aber nicht der entscheidende Partner von Vitamin D. Wichtiger ist Vitamin A — der direkte Sparringspartner für die Rezeptor-Aktivierung.
Theoretisch ja, praktisch nein. Studien zeigen: Obst und Gemüse enthalten heute deutlich weniger Mikronährstoffe als noch vor 50 Jahren. Ergänzungen helfen, diese Lücke zu schließen — sie ersetzen aber keine gute Ernährung.
Ja, sie liefern die gleichen aktiven Fettsäuren (EPA, DHA). Algenöl ist teurer und enthält meist mehr DHA, während Fischöl oft mehr EPA liefert. Beides wirkt — die Wahl hängt von Präferenz und Ernährungsweise ab.
Pulver oder frisches Kurkuma unterstützen die Darmflora. Für entzündungshemmende und schmerzlindernde Effekte braucht es jedoch Extrakte mit ausreichenden Curcuminoiden (mindestens 500 mg pro Tag).
Ab dem 30. Lebensjahr sinkt die Eigenproduktion, ab 50 ist Supplementierung besonders wichtig. Bei Herz-Kreislauf-Erkrankungen sollte die Einnahme ärztlich begleitet werden. Zwingend bei Statin-Therapie.
Ja. Die meisten Menschen nehmen nur die Hälfte der empfohlenen Menge zu sich. Ballaststoffe sind entscheidend für Darmgesundheit, Entgiftung und regelmäßigen Stuhlgang — in Martens' Sicht oft wichtiger als einzelne Vitamine.
Genau die Produkte, die Alexander Martens im Seminar besprochen hat — in der Form, Dosierung und Qualität, die er nach Studienlage empfiehlt.
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